Erdlöcher in der Wüste

30 05 2010

Der Opal hats in Coober Pedy Einigen wohl ganz schön angetan… es wird gebuddelt wie wild, weit entfernt von jeglicher Zivilastion, in einem Nest das es sonst gar nicht gäbe. Und weils so heiss is vergraben die sich gleich selbst mit Haus und Hof… und Kirche. Amen das sagen wir Euch, mehr wars nicht und es ging weiter auf dem Stuart Highway. Oh möge sich das Wildlife im Zaum halten und uns nicht in den Kühler rennen, nicht dass wir dann unsere Rostlaube im Baum platzieren müssen, wie schon so manch einer vor uns! 800 km ins Red Center, weit, weit,weit…



Der Kaiserstuhl und (Bar)Barossa

27 05 2010

Da wart es uns als seien wir Zuhause. Als wir victorianisch mit ner Flasche Weisswein mit Schraubverschluss über die sieben Hügel des Barossa Valleyes gewandert sind, haben wir dann neben all den Kühen und Schafen doch noch den Unterschied zur Heimat entdeckt: die Kanguroos. Herbsterwachen in Australien.



Die 12 Hansel von der Südküste

24 05 2010

Dann gings wieder ans ewige Meer, zum Southern Ocean, der über Jahrtausende die 12 Gesellen an der Südküste rausgefressen hat. 12 sinds zwar nicht, aber die paar Hansel sind eine Reise wert. Zum Sonnenaufgang haben wir zwei Frühaufsteher 🙂 zwecks phototechnischen Dringlichkeiten uns wieder aus dem Huhni gequält. Lohnend, GOTT SEI DANK!



Berge fürs bayerische Herz

23 05 2010

Nachdem wir unseren „Schnuffi“ gegen unseren „Huhni“ (span: a pollo, bayer: a Hendl) eingetauscht haben, simma gleich mal die fuer australische Verhaeltnisse kurzen 500 ks in die Grampians gefahren. A bissal an Berg braucht der Bayer halt regelmaessig – eine willkommene Abwechslung nach dem flachen Outback. Nach saukalter Nacht, die um 4.00 Uhr in der Frueh ein jaehes Champions League Ende fand 🙁 kam wenigstens am naechsten Tag die Herbst Sonne raus. Fruehstueck im Freien, den Inter-Schock vergessend.
Danach hamma uns auf Koala Suche begeben. Die Gesellen pennen und fressen den ganzen Tag nur, also nix wie los zu unseren Idolen. Einen hamma gefunden, die Suche geht weiter.



Und die Wochen ziehen ins Land…

16 05 2010

und verwehen unsere Spuren im Sand.
Unsere letzten Tage in WA. Die warme Herbstsonne und die stetige Seabreeze aus Süd bescherten uns nocheinmal 2 super Wochen in Geraldton und am Weltklasse-Kitebeach in Coronation… da hamma auch gleich unseren Rentner-Kitekumpel Heini wieder getroffen (der verbringt nun schon fast ein ganzes Jahr in Oz, ist halt auch wärmer wie zu Hause) und haben gemeinsam die Wellen gerockt. Solange, bis sich die Balken bogen (genauer gesagt das Depowersysten den Geist aufgegeben hat)… Immerhin, die ersten Schritte im Waveriding 🙂 Wenn die Breeze nicht da war, hamma auch mal wieder bissal Kultur gemacht (wenn man das hier überhaupt so nennen kann, viel ham se ja ned) und uns angesehen, was unsere Vor-Vor-Generation hier für Spuren hinterlassen hat. Aber jetzt wird`s hier schon langsam zapfolino in der Nacht, Zeit den Kite zu streichen und ab nach Victoria und ins Outback.



Everybody is jumping

28 04 2010

10qm und 5 bft. machens moeglich – nur fliegen ist schoener! Werden noch voll die Kiteprofis 🙂 Nach unseren Whalesharks sind wir wieder zurueck in unser Exil am Cape Range, zurueck zu unseren Haustieren, wieder aufgestockt mit literweise Wasser und Proviant. Aber jetzt ist Schluss, es geht weiter auf der Strasse Richtung Sueden… vorbei an einigen Spots die uns hoffentlich noch die ein oder andere Session bescheren. Mit 6 Stunden Zeitunterschied fuehlen wir uns schon naeher zuHhause als zuvor. Sag zum Abschied leise Servus (hat sich das Roo wohl bei Ihrem Abschiedbesuch heute beim Fruehstueck gedacht).

Jump around!



Herzlich Willkommen…

22 04 2010

…im ABENTEUERLAND. Wir wohnen immernoch am Ningaloo Reef, kuemmern uns um unseren wuesten Garten, und unsere derzeitigen Haustiere (v.a. unser suesses Kaenguruh). Wir machen viel Sport mit unseren tierischen Freunden: Kiten mit Stingrays, Reefsharks und auch suessen Schildkroeten unter der Finne, und Schwimmen (heute mit Walhaien; boah sind die GROSS, diese groessten Fische der Welt). Simma mal froh dass die alle ziemlich viel zu essen haben hier am Reef… Beim Kiten viel neues, die Wenden durchgeglitten, und die Spruenge immer hoeher 🙂 jedoch wollen wir Euch nicht mit zu vielen Kite-Fotos langweilen.

Feste Daumen druecken fuers Halbfinale-Rueckspiel… 🙂
CU



Road trippin‘

10 04 2010

Die gleissende Sonne brennt in den weissen Sand, bis zu 40 Grad im Schatten, nur der ist rar, wenn gar ueberhaupt nicht vorhanden am Campground am Cape Range, im Ningaloo Reef Park. Die Wueste brennt, ohne eine Wolke, bis der Wind mit satten 5-6 bft. sideshore in die Lagune knallt und die menschenleere Bay in einen Abenteuerspielplatz verwandelt… mit unglaublicher Geschwindigkite heitzen wir stundenlang ueber Sting Rays, Sea Turtles und Riffhaie hinweg – frei nach dem Motto: nur nicht runterfallen 🙂 Ausser Kraft und Atem, mit einem fetten Kite-Smiling in den Augen, gehts zurueck an den benachbarten Park-Campground. Nichts, weder Strom noch Licht, keine Dusche, kein fliessend Wasser…aber Einsamkite, Sternenhimmel, Windigkite, Abenteuer pur. Und suesse wilde Kangurus zum anfassen nah. In stetiger Regelmaessigkeit besucht uns unserer Freundin und schaut, dass noch eine Karotte abzugreifen ist… muss man sich schon ganz schoen zusammenreissen sie nicht zu uebrfuettern, die Suesse 🙂 Die Sterne funkeln, und die Milchstrasse steht grandios in voller Pracht ueber uns und bringt die Schwaerze der Nacht zum Leuchten, bis uns die kuehlen 15 Grad in die Koje treiben. Plan: so lange dableiben, wie das Trinkwasser und das Benzin halten, dann raus nach Exmouth, Supplies aufstocken, Wasser und Benzin auffuellen, und zurueck ins Abenteuer… Road tripping, its time to leave this town, its time to get away, lets go get lost anywhere…in Australia.



Sharks Bay – Badegelegenheit?

1 04 2010

Die rote Erde brennt, die Strasse wie eine Fatamorgana, lang, heiss, in’s Ungewisse schimmernd, die Reifen nach Hunderten von Highway-Kilometern beaengstigend heiss, immer heiter weiter zum naechsten Roadhouse, mit klingenden Namen wie „Overlander“ oder „Billabong“, hitting the road…und dann…endlich…nach 2 Tagen durch die Wueste, endlich wieder das azurblaue Meer. Jedoch der Name ist Programm, nur dass ausser Sharks auch noch Stachelrochen, Stonefish und sonstiges Getier sich dort im Ozean tummelt. Wir haben dann doch bei wuesten 35 Grad im Schatten auf das Baden und Kiten verzichtet, und haben uns auf unsere 500.000 acres Schaffarm zurueckgezogen. Ein Hauch Outback, mit Fliegen bis zum Sonnenuntergang mitten im Wilden Westen Australiens…weit weit weg…



Rockingham – Racker, das hat voll gerockt!

30 03 2010

Dann schnell wieder zurück nach Perth, auf in den Norden. Auf dem Weg dorthin wunderbares Kiten in der Safety Bay, Kiten mit Sicherheitsgarantie quasi, nomen est omen, und das mit schoenen runden 18-22 bft! So ein Tag…da konnten zwei wieder nicht genug kriegen 🙂