Mekka unser…

28 01 2010

…gepriesen seist Du, das Du liegst fuer uns mitten im Pazifik. Eines der Stehsegel- und Schirm-Gleiter-Gebote besagt, dass man einmal in seinem Leben auf Maui gewesen sein muss – die Wiege des Kitens und Surfens. Ok, die North Shore ist uns See-fernen Bayern wohl doch etwas zu heftig, aber dafuer entschaedigt der Kite-Beach (Kanaha-Bay) und v.a. die Bucht vor Kihei. An einem Tag trauten wir unseren Augen nicht, als voellig unerwartet direkt vor unserer Bleibe hier um 11 Uhr ca. 20 Kiter a Gaudi hergemacht haben. A halbe Stunde spaeter war ma mit von der Partie. Kabbelwelle, stetige 4-5 bft. und eine Meeresschildkroete hat auch noch meinen Weg (fast) gekreuzt; vom Board geholt hat sie mich, so erschrocken bin ich 😉 Aloha mit Mensch und Natur, der beste Kite-Tag bis jetzt ueberhaupt. Hang loose Maui – Live Slow, Kite fast.
Da aber die Welt nicht nur aus Kiten besteht, haben wir in einer Nacht auf dem Vulkan Haleakala einen gigantischen Sternenhimmel und einen wunderschönen Sonnenaufgang am naechsten Morgen gesehen. Danach liessen wir den hauseigenen Tennisplatz wieder fuer uns auf Vordermann, so angetan waren wir von Federer und Co. bein den Australian Open. Und da es ja auch Flautentage in jedes Kiters Leben gibt, sind wir auch endlich zu unserem lang ersehnten Whalewatchen gekommen – einfach umwerfend, wenn diese riesen Viecher aus dem Wasser springen!



Von wegen es gibt kein Bier auf Hawaii…

17 01 2010

das stimmt einfach nicht. Gleich nach unserer Ankunft auf Oahu in Honolulu machten wir uns mit unserem Mietauto auf Unterkunftssuche. Tja, dies gestaltete sich so schwierig, dass wir nach stundenlangem Suchen in einem Riessenhotel mitten in Waikiki landeten. Aber immerhin hatte dieses noble Teil eine beheizbare Klobrille mit Spülanleitung zum Säubern ohne Papier… Zum Glück besorgten wir uns vorher im Supermarkt schon Bier, was ziemlich leicht zu bekommen war 🙂 Schön wars, das Rumcruisen in der Heimat von Robby Naish. So schöne grosse Wellen haben wir bisher noch nie gesehen. Und in Waikiki sind wir trotz Speed-Wettessen noch fündig geworden und schlemmten bei einem leckeren Asiaten. Zu guter Letzt gabs noch eine Umarmung für Barack, bevor es jetzt nach Maui weitergeht.



Die kleine, weltberuehmte Maus…

14 01 2010

Und als uns bewusst wurde dass es ein Disneyland in L.A. gibt war unsere Entscheidung schnell gefallen. Da mussten wir natuerlich hin. Nachdem uns die Autovermieter am Tag des Ausleihens dann doch den doppelten Preis vom Vortag sagten entschieden wir uns doch die 2stuendige Anreise mitm oeffentlichen Bus zu machen. Das klappte auch super und puenktlich zur Parkoeffnung waren wir auch schon da.
Zuerst gings fuer uns in den California-Adventure-Park. Dort dann gleich im Hollywood-Tower-Hotel mitm „Aufzug“ ins Unbekannte. Neben Achterbahnfahren vergnuegten wir uns noch in einem Fahrteil von Toystory, wo wir uns mehrere Schlachten lieferten. Stefan ging 4mal als Champion hervor, waehrend Sanny immernoch im Shuffle ungeschlagen ist.
Das eigentlich Disneyland war auch voll von Attraktionen, nur leider fehlten die Disneyfiguren… Uns lief nur Goofy ueber den Weg, aber anscheinend waren wir zu gross als dass er mit uns ein Foto gemacht haette 🙁 Jedenfalls waren die Eindruecke den ganzen Tag ueber der Hammer.



L.A. L.A. L.A.

12 01 2010

Ankunft und Abflug, und mittendrin wir, am Sunset Blvd., Beverly Hills, Rodeo Drive – gefaehrliche Halbwelten, diese Glitzerwelt in Hollywood. Und die Typies hier sind schon gscheid freakig. Es dreht sich halt doch alles nur um Autos und Frauen – weil Autos und Frauen machen uns gluecklich. Und fuer die Maedels gibt’s ja Brad Pitt, George Clooney und Denzel Washington. Den konnten wir sogar live erleben vor dem Kodak-Theater am Hollywood Blvd. vor seiner Film-Premiere fuer seinen neuen Streifen. Ausgestattet mit einem Burger (I’m lovin it) und Starbucks Coffee ging’s dann zum Lido di Venezia (hier sagen sie Venice Beach) – noch mal rumschlawenzeln vor unserem groessten LA Highlight: DISNEYLAND



LIMA – Wiedersehen und Abschied

9 01 2010

Und schon ist es soweit: Wir muessen uns von Suedamerika verabschieden. Die Tage in Lima waren superschoen. Durften bei Carlos wohnen und wurden kulinarisch bestens versorgt von Isidro – dem guten Geist bei Carlos zu Hause. Ausserdem hatten wir den besten Reisebegleiter fuer das Zentrum von Lima (muchas gracias Carlitos!!!!!!!!!), der uns auch gleich in das Geburtshaus des Pisco Sours fuehrte und so einiges mehr. Ausserdem gibts in Lima inzwischen eine Strandpromenade. Sehr schoen den ganzen Wellenreitern zuzusehen.
An unserem letzten Abend war eine Party geplant, weil Carlos auch wieder nach Turin faehrt, wurde aber leider verschoben. Aber so nachm Fussballspielen im Park an einem Mittwochabend noch ein paar Bierchen und Rum trinken ist auch nicht schlecht, wobei man nicht versaeumen darf der Polizei zu sagen, dass wir nur Gaseoas trinken. Natuerlich. 🙂 Wir besuchten dann noch Claudias Eltern, ratschten viel und tranken Wein. Es war sehr besonders so liebe Menschen nach 13 Jahren wiederzusehen. Danke Lima! Danke Peru! Danke Suedamerika!



Deutschland steht Kopf, doch wir bleiben unseren Linien treu

6 01 2010

…und da hat’s Sanny mal gscheid den Magen umgedreht bei den Cesna-Schleifen ueber die Lineas…was nimmt man nicht alles in Kauf – gut dass ma vorher nicht mehr im Chifa waren 🙂 Die Tuete war gross genug, und die Aussichten waren linear, in Richtung Sonne, Mond und Sterne; deutsche Gruendlichkeit hat uns die Linien erhalten, sie wurden nicht plattgefahren von Trucks, die die Gewichtskontrolle auf der Panamericana umfahren (soll ja vorkommen in der Wueste). Warum die Linien gemalt wurden, nun ja, da kann man nur sagen: gluecklich gelandet, und alle Fragen offen, trotz der Wueste Sand.



kulinarischer Zwischenstop in Tacna

3 01 2010

Von Iquique aus machten wir uns frueh auf den Weg Richtung Peru. Die Grenze ueberschreitet man in Collectivos (nicht so Kleinbusse wie wir sie bisher kannten, nein, ein normales Auto mit 5 Sitzen, sodass der Ganghebel nur noch am Lenkrad Platz hat). Anfangs waren wir enttaeuscht dass wir nicht gleich einen Bus weiter nach Nazca bekamen, also mussten wir ein Hotel suchen und landeten in einer Junior Suite. 🙂 Nicht schlecht, aber Suite???
Tacna war toll, keine auslaendischen Touris, keine Schlepper, nur nette Menschen – ueberall. Hatten immer einen Riecher fuer lecker Essen sodass uns die Wartezeit bis zum naechsten Abend versuesst wurde.
Und ja, in Peru gibt es auch diese tollen Busse die wir von Argentinien kannten. So einen schnappten wir uns gleich um dann ueber Nacht nach Nazca zu fahren.



Silvester am Strand

1 01 2010

Wir haben fuer uns den richtigen Ort ausgewaehlt um Silvester zu verbringen. Wenn wir schon nicht bei Euch sein koennen, dann wenigstens mit Sekt und Wein am Strand bei warmen Temperaturen.
Wir gingen so am halb 11 hin, von Minute zu Minuten wurden es mehr Leute, bis am Schluss kein Plaetzchen mehr frei war um das oeffentliche Feuerwerk anzuschauen und reinzufeiern.
Wir blieben noch etwas laenger… 😉