¡Lasst es Krachen!

31 12 2009

Wollten Euch fuers neue Jahr ein kleines Geschenk machen und Euch unseren neuen Star vorstellen. Leider klappt es jetzt nicht mitm Hochladen des Videos. Vielleicht koennen wir das noch nachholen.

Wir werden die heutige Nacht am Strand verbringen, in Iquique in Nordchile. Die Stadt macht extra wegen uns zum ersten Mal 2 grosse Feuerwerke am Strand. 😉

Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2010!
Freuen uns, wenn Ihr uns weiterhin begleitet…

Sanny und Stefan



Abschied aus Argentinien

29 12 2009

Inzwischen sind wir in Chile angekommen – besser gesagt in der Wueste. Das Kaff „San Pedo de Atacama“ ist fuerchterlich. Sehr unfreundliche Menschen, alles sehr ueberteuert, nur die gleichen langweiligen Tourangebote… Wir machten es uns trotzdem schoen und fuhren mitm Radl in Valle de la Luna zum Sonnenuntergang. Dort haben uns 2 Maedels aus Deutschland einen Touranbieter empfohlen um doch noch den Salzsee sehen zu koennen. Schoene, aber anstrengende Tour, nach der nachts dann das absulute Highlight folgte: Sterne anschauen mit Teleskopen, erklaert von einem supercoolen Franzosen der das alles aufgezogen hat. Leider hat der Vollmond viele Sterne verdeckt, weswegen wir es schon nicht manchen wollten, aber wir wurden belohnt. Seht selbst…



argentinisches Weihnachten

25 12 2009

Deutschland: Weihnachtsfest
Argentinien: Weihnachtsfest, wobei Fest eher mit Party umschrieben werden sollte…Feuerwerk an Weihnachten ist auch mal nett. Unser Weihnachten war auch eine Party, wobei uns dann das Feuerwerk unerwartet, aber passend erschien.



So nah und doch so fern…

24 12 2009

…fast haett mas geschafft zu Weihnachten nach Hause zu fahren, zu unseren lieben Blog-Lesern! Nur dieses Alemania entpuppte sich als ein kleines Wild-West-aehnliches Kaff in der Quebrada de Cafayate (gespr: „Kavaschate“ :-). Haben schon vermutet die Fluggesellschaft hat uns beim Hinflug 18 Stunden im Kreis geflogen, von Alemania nach Argentina, war aber nicht so, sonst waer ma jetzt bei Euch in Deutschland. Sind aber jetzt zumindest in die naechste Zona Urbana – nach Salta – weitergereist, wo wir nun unser Weihanchtsdomizil aufgeschlagen haben, mit Pool, Plastik-Chtistbaum, und ca. 30 Grad. Weihnachten mal anders…nur diese Zeit ist irgendwie krass sentimental, und wir sind gluecklich dass wir zu zweit sind, das machts a bissal leichter. Vielleicht auch gut so, dass hier nicht wirklich eine richtige Weihnachtsstimmung aufkommt – machts ein bisschen leichter. Man koennte es fast vergessen hier, das navidad is, wenn nicht der bloede Typ hier neben mir im Internet dauernd irgendwelche Leute – einen nach dem anderen – anrufen wuerde und dauernd sagt: Hi blablabla, I wish you merry christmas and – yeah you know – all that shit…“ und das mit einem soooo krass freundlichen und mitreissendem Ton dass ich fast einpenne neben dem…Dann kann man sich des finde ich gleich sparen, oder? Ach ja, und einen Christbaum aus Coca Cola Plastikflschaschen gibt es auf dem Hauptplatz auch, ist wohl damit auch der Haupt-Christbaum von Salta 🙂 So, genug der Eindruecke.

Wir zwei Ausreisser wuenschen unserer Blog-Leser-Gemeinde ein Feliz Navidad! Bleibt uns treu, es macht Spass von Euch Feedback zu kriegen. Wir reisen und updaten weiter.

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Cafayate (kafaschaate)

22 12 2009

Auf dem Weg zu unserer Weihnachtsdestination Salta machten wir noch Halt in Cafayate. Das Hochland hat uns wieder, so wie es uns kennt…die Busfahrt der ca. 150 km von Tucuman nach Cafayate hat kurz mal wieder fast 6 Stunden gedauert 🙂 Aber wenigstens gab´s viel zu gucken. Dann angekommen auf 1800m Hoehe bei ca. 30 Grad laesst das erste Bier nicht lange auf sich warten! Schoenes, nettes kleineres Dorf. Selbst gekochtes Abendessen auf der coolen Dachterasse und Traveller-Smalltalk… Einen Tag machten wir einen Ausflug in die „Quebrada de Cafayate“ – ziemlich WUESTe, aber cool – aeh…heiss! Und nur ein Lieter Wasser fuer 5 Stunden Ausflug fuer 2 Personen – seeehhhr clever Stefan und Sanny 🙂 Mit chilliger Gaucho-Musik gings dann am naechsten Tag mit einem Klein-Bus nach Salta.



Catartas Iguazu

17 12 2009

Es war eine verdammt lange und ungemuetliche Fahrt in den auessersten Nord-Osten von Argentinien, aber es hat sich total gelohnt. Kaum setzt man sich in der Hauptstadt fuer 22 Stunden in einen Bus, findet man sich ploetzlich im Urwald wieder. Die riessengrossen Iguazu-Wasserfaelle sind der Hammer. Total schoen und faszinierend. Man kann sie sowohl aus Argentinien als auch aus Brasilien anschauen. Wir entschieden und natuerlich fuer Argentinien und das war gut so. Sehr sehr schoen und sehr maechtig.
Fanden ausserdem eine Unterkunft wo wir mit Urwald-Geraeuschen aufm Balkon lecker kochen konnten. War ein cooler Trip.



Er luegt wenn er sagt Andy War Hol

13 12 2009

Step back ueber den Nabel Argentiniens…Die guten Luefte und unser super Reisefuehrer haben uns schwer beeindruckt! (@Christina y Ernesto, muchas gracias para todos los excursiones y ir de bares, la rumba con vosotros estaba gigante 🙂 )
Die Porteños sind Geniesser, was sich in Palermo und in diversen anderen Weggehvierteln zeigt – carpe diem et noctem– scheint das Motto. Die Mischung aus europaeischem Flair, einem Schuss Tangotradition und einer gesunden Portion Extrovertiertheit laesst fuer uns 5 Tage wie im Flug vergehen. Unser Zeitryhthmus ist aus den Fugen, um 23:00 ist Abendessen, danach noch diverse Outdoor-Bars, und wir merken nicht, dass schon bald die Sonne aufgeht. Am naechsten Tag, ein Sonntag, finden wir uns – nach dem Besuch eines Antiquitaetenmarktes in San Telmo, auf dem fliegende Haendler super Burritos verkaufen und auf der Strasse Tango getanzt wird – im naechsten Viertel ploetzlich wieder in einer europaeischen Grossstadt. Alleen, grosse Gruenflaechen und riesige Boulevards, nur: die Geschaefte haben alle auf, und die ganze Stadt ist auf den Beinen scheint es; Strassen werden fuer den Verkehr gesperrt, und es wird geskatet, flaniert – einfach genossen…die Porteños verbringen ihre Zeit wohl wirklich am liebsten draussen. Im krassen Gegensatz zur ganzen Pracht: La Boca, die Heimat der „Hand Gottes“ und den Boca Juniors. Die Fassaden schoen fuer die Touris rausgeputzt, jedoch 3 Meter dahinter beginnen die ersten Wellblechhuetten – ein ganz anderes Buenos Aires, auswuchernd in alle Himmelsrichtungen. La Santa Maria de Bs. As. laesst einen so schnell nicht los! Tolle Plaetze ueberall, leider hat uns die Oeffnungszeit einer „Warhol“-Ausstellung einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber es gibt ja so viel zu entdecken sodass wir in den Zoo mitten in der Stadt gingen. Sehr schoen und ganz nah an den Tieren. Haetten sicherlich noch viel mehr Zeit dort verbringen koennen, aber diese Stadt waere es auch unbedingt wert zureckzukehren. Jetzt gehts in den aeussersten Nordosten von Argentinien, ins 3-Laender-Eck von Argentinien, Brasilien und Paraguay zu den „Cataratas Iguazu“. Chau Buenos Aires!



Mit dem Ranger im Jurassic Park

9 12 2009

Jetzt hat er doch noch her muessen (hatten uns eigentlich gegen die Distancia (ca. 800km in 2 Tagen entschieden) der Ischigualasto NP – wird gerne mit dem Bryce Canyon in den EE.UU verglichen – mag sein, kemma ned… Dinos waren da auch schon mal, nun fahren die Carros mit den Rangern auf der Ruecksitzbank durch den Park und klauben die Ueberreste der Dinos und Fossilien zusammen. Die Erosion hat hier ganze Arbeit geleistet, Valle de la Luna – zurecht! Wie das Gefuehl, einmal auf dem Mond zu campen 🙂
Am naechsten Tag wieder zurueck zum Ullum, noch einmal Parrilla bis zum abwinken, bevor der Carro wieder weg ist – nach Bs. As. lass ma uns wieder vom Luxusliner hinkarren. Bissal Fernsehschauen kann auch manchmal sehr schoen sein!
Hasta Pronto!



Mendoza und Tibet

7 12 2009

… ist so schoen dass man uns mit der Filmlandschaft in „7 Jahre in Tibet“ einen kleinen Baeren aufgebrummt hat – der Film sollte besser „1 año en Uspallata“ heissen – dort wurde der Film naemlich gedreht. Paradiesisch ist das „Dach Amerikas“, der Acongagua. Der Campingplatz – naja, die Karre: gut, aber nach einem Tag nen Platten, was uns nicht davon abhielt weiter zu reisen nach Rodeo, dem besten Surfspot Argentiniens, wo an einem Montag dann auch so einiges los war. Sonne, gefuehlte 6-7 bft., die Kiter haben schon das Handtuch geworfen wegen der WindgeschwindigKITE, der Stausee war nun frei fuer die Surfer. Es kribbelt, die Arme zittern selbst beim Betrachter leicht, die Halse wird zur Zitterpartie, ein wahres Rodeo auf dem Wasser!
San Juan bescherte mal wieder ein saftiges Quadril (792g) – allein fuer den Stefan – das auch danach am Abend am naechsten Surfsee – Ullum – auf der Camping-Platz-eigenen Parilla landete. Beilagen vielen natuerlich dann aus, dafuer ein 2006 Malbec aus dem hause Norton – I cry for yo´steaks, Argentina!