El Desafío

30 11 2009

Auf dem Weg von der Peninsula wieder zurueck an die Westseite von Argentinien haben wir noch einen Zwischenstop beim bekanntesten Schrott-Surrealisten von Argentina, Don Joaquín Alonso, eingelegt. Ein Dali-Fan und unermuedlich. Ist inzwischen 90 Jahre alt und hat in 30 Jahren alles alleine gemacht. Welch Erbe – da kann einem auch ganz anders werden. Aber er ist beruehmt – war 1998 im Guinness-Buch



Peninsula Valdes

29 11 2009

Nach was weiss ich noch wieviel durchgerittenen Kilo-Kilometern kamen wir schliesslich an der Peninsula Valdes an – einer der schoensten Whale-Watcher Punkte Suedamerikas. Da hat uns der patagonische Wind mal wieder gezeigt, was ne Harke is, so dass die Hafenpolizei die bereits gekauften Tour-Tickets wieder zurueckerstatten liess – leider 🙁 nach anfaenglichem Unmut war uns beiden dann aber am Lands-End-Whale-Watching-Look-Out klar, dass es doch besser so war! Das haetten unsere Maegen nicht mehr mitgemacht, was da auf dem Wasser abging! Den Walen war das wurscht, Gottseidank, sie haben sich direkt vor der Kueste blicken lassen und sauber „Wal – da blaest er“ gespielt. Campen war super auf der Peninsula, dass es dort auch so Hand-grosse Taranteln gab, haben wir erst Tage spaeter erfahren. Bei uns hat sich keine Blicken lassen, ob das wohl an dem Odeur unserer Trekking-Schuhe lag ??



Nationalpark Monte Leon

28 11 2009

Ein starkes Stueck Patagonien, der Park zwischen Peninsula Valdes und L5/ S1; liegt ca. auf Hoehe L3 und war mal so richtig Pampa – keine Touris, nur eine argentinische Gruppe Kinder, die sich – wie wir – die Magellan-Pingus ansehen wollte. Die Viecher haben irgendwie ´ne Aehnlichkeit mit den Herrschaften in der morgendlichen Muenchener U-Bahn, die in Schwarz-Weiss gekleidet zum „jagen“ gehen; nur sie tun einem nichts 😉 Lassen sich brav fotografieren, und sehen zu, dass das Essen rechtzeitig fuer die Jungtiere serviert wird. Ganz nebenbei soll es dort auch noch Pumas geben (nicht vergessen: es ist immer noch eine Mietzekatze, und sie ist nicht rot/weiss!), die wohl aber bei unserem Trek durch ihr Land schon satt waren, und unsere Faehrte nicht aufnahmen. Durch die super-netten Camping-Platz-Besitzer haben wir nun auch das wichtigste ueber die Gewaechse der Pampas und den Geruch Patagoniens erfahren. Im Wald sollte man nach oben blicken, in der Pampas nach unten, um die kleinen Wunder der Natur zu entdecken…Stolz sind sie auf Ihr „BUNDESLand“, zu recht, sind wir doch auch, oder?



Am A…. der Welt – Tierra del Fuego

26 11 2009

Oder genauer gesagt: irgendwo zwischen L5 und S1, der Arsch ist fuer uns immer noch NZ! Schoener Steiss, wohlgeformt, nur in unserem Falle ziemlich windumtost. Der Wind bliess uns auch gleich mal am ersten Abend in das suedlichste Pub, wo uns die Argentinier mal wieder mit Ihrer Weggehzeit drangekriegt haben: am Sonntag abend war der Laden bis ca. 0:30 halb voll, danach gings richtig ab, bis sie ploetzlich alle einstimmig um 04:00 wohl entschieden haben zu gehen – diesen Moment haben Sanny und ich verpasst, und sassen dann ploetzlich ne halbe Stunde spaeter alleine da. Gut dass auch dieses Pub so gegen 05:00 doch dann eine Sperrstunde hat – sehr zu unserem Wohl 🙂
Am nachsten Abend bliess uns der Wind dann in einen super Laden, wo Stefan ENDLICH King Crabs essen konnte – ein Genuss die Dinger, auch wenn die ganz schoen wild aussehen, wenn die so im Aquarium rumkraken. Unser MietCarro hat auch die 150km Schotter-Piste auf Feuerland auf dem Weg nach Ushuaia perfekt mitgemacht – sehr zu unserer Freude: bei 8-9 bft Reifen wechseln, hm, muss nicht sein. Hier die AdW Impressionen!



ab in den Sueden – auf dem Weg nach Feuerland

24 11 2009

Wir haben uns entschieden noch nach Feuerland zu fahren. Dachten wenn wir jetzt schon mal hier sind… Und es war nochmal total weit. Aber die „Tierra Del Fuego“ reizt uns einfach zu sehr als jetzt schon wieder in Richtung Norden aufzubrechen.



Nationalpark Torres Del Paine

20 11 2009

Und schon sind wir in Chile… Im wunderschoenen Natinalpark Torres Del Paine. Die Fahrt dorthin war schon total schoen. Fanden auch einen super Campingplatz mit Windschutz – wichtig bei diesen Stuermen und diesen Temperaturen. Sahen auch gleich am Abend noch den „Star“ des Parks. Und das nach dieser endlosen Ebene.
Das Wetter wechselt total schnell, und leider regntete es am naechsten Morgen. Aber unsere Geduld wurde belohnt, denn am Abend sahen wir diesen tollen Berg noch bei Sonnenschein und in seiner ganz Pracht.



Fitz Roy und Cerro Torre

19 11 2009

Nun wissen wir: Fitz Roy war der Kommandant von Darwins Schiff, und Namenspatron fuer einen hammer-schoenen Berg in Argentina. Aber seht Ihn selbst. Unsere Rucksaecke sind auch heimgekehrt, woher ihr Namensgeber stammt – hinter dem Fitz Roy ragt der Cerro Torre hervor – zumindest wenn keine Wolke drinhaengt. Das ist leider fast immer der Fall, einen kurzen Blick hat er uns jedoch genehmigt, que lindo!
Na ja, und bei all den Entdeckern hier haben wir unser Hirnkastel auch mal angestrengt und haben den „Tinto de invierno“ erfunden (vino tinto mit Lemon, vom Gaskocher als Gluehwein dargereicht) – bei den Temparaturen wird man erfinderisch wenn man campt und kein Feuer machen darf. Dass hoffentlich bald wieder waermere Gefilde nahen, dann gibt´s naemlich wieder Tinto de verano.



El Calafate – Perito Moreno-Gletscher

17 11 2009

Unsere erste Station in Patagonien – nach einer verdammt langen Autofahrt. Aber es hat sich gelohnt. Wir sind nahezu 2 Tage durchgefahren, hatten eine total stuermische Nacht an einem See in Sarmiento am Lago Musters. So stuermisch, dass nur 4 Stunden Schlaf moeglich waren und dann sind wir gleich weiter. Dafuer waren wir dann am fruehen Abend in El Calafate. Irgendwie total genial wenn man das alles mitm Auto faerht, weil man so total merkt wie weit die Strecken sind und wie unendlich gross dieses Patagonien ist. Haben gelesen dass es ein Drittel des 8-groessten Landes der Welt ist. Unglaublich – aber wir merkten es.
Der Perito-Moreno-Gletscher ist total schoen uns besonders. Sind erst mitm Schiff zum Gletscher-Abbruch gefahren, dann noch zu Aussichtspunkten. Sehr sehr eindrucksvoll. Und wir hatten auch das Glueck, dass wir mehrere Teile abbrechen hoerten.



Ruta de los 7 Lagos

13 11 2009

und noch viel mehr Seen…
Haben jetzt endlich ein eigenes Auto, das in den vergangenen 3 Tagen schon ganz schoen was durchmachen musste. Fast die ganze Strecke war eine Schotterpiste. Aber es hat auch schon Einiges erlebt und wunderschoene Natur gesehen. Sind die hier bekannte „Ruta de los 7 Lagos“ abgefahren mit einem wunderschoenen Abstecher zu einem See wo fast kein Mensch mehr zu finden war. „Lago Traful“ – schoen gelegen und wir konnten sogar unser Zelt auspacken. Hat echt viel Spass gemacht. Am naechsten Tag gings weiter nach San Martin de los Andes und weiter auf Schlafplatz-Suche. Wieder an einem See, wie koennte es anders sein „Lago Falkner“. Super gemuetlicher und natuerlicher Campingplatz mit Picknick-Tischen und Feuerstelle. Zum Feuer gabs lecker Essen, bissal Wein und ein grosses Gefuehl von Freiheit. Das haben wir auch ausgenutzt und so gingen wir zwar sehr spaet aber total aufgewaermt ins Bett. Die Ruhe dort war wahnsinn, Sterne spiegelten sich im See. Fast a bissal kitschig. Es war eine total schoene Tour.



Von Rosario ueber Mendoza nach Bariloche

10 11 2009

Natuerlich waren wir in Rosario nicht nur auf dem Konzert, konnten die Zeit dort noch sehr geniessen. Trotzdem gings dann weiter nach Mendoza, ins Herz des argentinischen Weinlandes. Sehr zu geniessen. Nicht so schwierig mit strahlendem Sonnenschein, leckerem Wein, riessigen und saftigen Steaks… Hier ist auch das Grabmahl des Entwerfers der argentinieschen Flagge – dem statteten wir auch noch einen Besuch ab. Anschliessend starteten wir um 20.45 mitm Bus nach Bariloche. Gute 18 Stunden lagen vor uns. Alles kein Problem bei den komfortablen Bussen und bei dem was kommen soll. Als es hell war war zwischen den Staedten irgendwie nichts, nur schoene Natur zwischen Neuquen und Bariloche. Reicht ja auch.
Morgen gehts dann mit eigenem Auto in Richtung Sueden – Patagonia wir kommen!


P.S. Das soll nochmal einer kapieren, jetzt sind die Fotos doch richtig gedreht…