Zwischen Tango und Punk-Rock

31 10 2009

Datum: 31.10.2009
Ort: Rosario, Argentinien
DIE TOTEN HOSEN

Es passte alles zusammen, wir waren zur richtigen Zeit dort um das Ende vom Soundcheck noch mitzubekommen, sahen die Hosen beim Rauskommen, standen an der richtigen Puerta um ganz am Anfang reinzukommen, hatten nette Leute um uns und landeten in der ersten Reihe… Die 2 Vorbands schafften wir auch noch, dann gings endlich los, ich schaetze mal so um 23.00. Tolles Konzert, viel Power, wir sehnten uns nach einem ruhigeren Lied, aber das kam nicht. Der Druck von den Leuten hinten wurde von Lied zu Lied staerker, ungefaehr alle 30 Sekunden hieften wir irgendjemand in den Graben zwischen uns und Buehne, die Luft wurde immer duenner. Aber wir haben es geschafft und nur ein paar blaue Flecken und Druckstellen mit ins Hotel benommen. Verrueckt aber genial. Wir beide haetten kein Lied laenger mehr durchgehalten und haben nachm Konzert erstmal jeder 1,5 Liter Wasser in uns reingepumpt und ein trockenes T-shirt gekauft.
Es war ein besonderes Erlebnis, die „Pantalones Muertos“ aus der ersten Reihe erleben zu duerfen!
Und jetzt: „Ole, wir fahren mitm Bus nach Bariloche – ole ole! 🙂



Rosario

30 10 2009

Angekommen in Rosario – und wie. Das erste Mal auf unserer Reise dass wir Glueck hatten mit der Buswahl. Fuehlten uns wie die Koenige. Extrabreite Sessel, viel viel Beinfreiheit, so laesst es sich aushalten. Die Unterkunftssuche gestaltete sich etwas schwierig weil gerade ein Kongress in der Stadt war. Dachten uns so lange die Leute alle auf den Kongress gehen und nicht aufs Konzert ist das ja ok… Wurden aber fuendig, Stefan verglich es mit einer Zelle – dunkel und klein. Naja, soll ja auch nur zum Ausruhen sein dass wir fit sind morgen…

Am Tag nach dem Konzert genossen wir es, einfach am Fluss zu sein, Cafe trinken und Essen… Mehr war auch nicht moeglich, waren doch etwas laediert. Ging ja ganz schoen ab bei den Hosen



Auf dem Weg nach Argentinien und 1 Tag Buenos Aires

28 10 2009

So, nun gehts also los nach Argentinien. Unser Flug von La Paz ging erst nach Santa Cruz in Bolivien, dann weiter nach Buenos Aires. Es war ein sehr angenehmes Ankommen, netter Typ am Bankschalter der uns Geld wechselte – und sogar auch die Bolivianos aus Venenzuela wurden wir los. Dann gings mitm Taxi in die Innenstadt. Auf dem Weg war eine Demo der Leute wegen der Falklandinseln. Leider hat uns dann der Taxifahrer voll verarscht und uns um den doppelten Fahrpreis gebracht. Oh je echt, kein guter Start. Aber leider gibt es ueberall schwarze Schafe… Dann erstmal ins Hotel und ankommen.
Am naechsten Tag gings dann erstmal in ein Cafe und in den Friedhof von Recoleta. Dort ruhen alle beruehmten Leute von Argentinien und die die was auf sich halten. Sehr schoen und beonders. Hatten eine super Zeit in Buenos Aires. Am Donnerstag gingen wir dann mit Ernesto und Christina richtig schlemmen. SIGA LA VACA. Lecker, spaet und viel. Stefan war im 7. Himmel.



Die Todesstrasse

27 10 2009

Wollten unsere Zeit in La Paz nutzen und haben uns gleich mal ins Abenteuer gestuerzt. Insgesamt 3300 Hoehenmeter und 64 km lang. Die „via del muerte“ ist eine alte Fahrstrasse, inzwischen gibt es eine Neue. Aber es fahren immernoch saemtliche Fahrzeuge rum und eben Downhill-Biker. Ein Riessenspass mit viel Adrenalin.



Bolivien – La Paz

26 10 2009

Und schon gehts weiter nach La Paz… Auf dem Weg von Copacabana nach La Paz mussten wir eine Stelle des Titicacasees ueberqueren, an der sie leicht eine Bruecke bauen koennten. Aber nein, lieber ein bisschen spannender. Der Bus kam zum Glueck heil am anderen Ufer an, wir Passagiere in einen anderen Schiffal auch.

Uebersetzen am Titicacasee auf dem Weg nach La Paz

Uebersetzen am Titicacasee auf dem Weg nach La Paz

Che-Statue in La Paz

Che-Statue in La Paz



Titacacasee – Isla Taquile

23 10 2009

Nach leider wieder einer schlimmen Busfahrt sind wir in Puno am Titicacasee angekommen. Am naechsten Tag gings auf die Isla Taquile. Vorher fuehrte uns der Weg noch an den Schilfinseln der Uros vorbei. Auf Taquile zelteten wir an einem wunderschoenen Platz um den Sonnenuntergang geniessen zu koennen. Das blieb uns leider verwehrt, weil mehrere Gewitter durchzogen. War aber eine ganz spannende Nacht. Und unser Zelt ist sturmfest, also bereit fuer Patagonien. Um 4 Uhr frueh wachten wir beide auf und durften doch noch eine wunderbaren Sternenhimmel bewundern. Am naechsten Tag gings mit dem laaaangsamsten Schiff wieder zurueck nach Puno.
Am naechsten Tag gings nach Bolivien nach Copacabana. Ein schoener kleinerer Ort mit schonem Blick auf den Titicacasee. Dort war Einiges los auf dem Markt. Haben auch gleich fuer unser Fruehstueck eingekauft. Dort fahren mehrere Autos rum die total mit Blumen geschmueckt sind. So fahren sie vor der Katedrale vor und lassen ihr Fahrzeug von einem Prister weihen. Die Bolivianer glauben daran, dass ihr Fahrzeug somit 1 Jahr lang vor Unfaellen etc verschont bleibt.
AN DER COPACABANA UND AM WOERTHER SEE… Hoch lebe die EAV! 🙂



in Cusco die Hosen gerockt – zum Ueben :-)

21 10 2009

Wir sind in eine coole Bar gegangen und haben ein bisschen gefeiert. Zu spaeterer Stunde wollten wir die Toten Hosen hoeren. Leider konnte der Barmann in seinem Computer nix finden, sagte aber wir sollen morgen nochmal kommen und den ipod mitbringen. Das machten wir auch. Brachten am naechsten Abend den ipod und Michi mit. Wurden gleich per Handschlag begruesst und kamen in den Genuss, ca eine Stunde lang „La Hermandad“ anzuhoeren. Es wurde ein langer und feuchter Abend. So richtig zum Einstimmen…
Leider haben wir kein Foto, aber wir bekommen sicherlich noch welche von Michi



Putucusi und Ollantaytambo

19 10 2009

Am naechsten Tag sind wir dann noch auf den Putucusi raufgeklettert. Eine grosse Mutprobe fuer uns beide, da der Weg nicht immer so einfach war. War aber dann sehr schoen oben – am Nachbarberg von Machu Picchu.
Am 19.10.2009 gings dann mitm Zug zurueck nach Ollantaytambo. Nach lecker Mittagessen besichtigten wir dann noch die Ruinen. Anschliessend gings mit Collectivo nach Urubamba, dann mit oeffentlichem Bus zurueck nach Cusco.



Machu Picchu

17 10 2009

Fuhren mit dem Zug am 16.10.09 nach Aguas Calientes. Am naechsten Morgen frueh um 4 Uhr laeutete der Wecker, wollten schliesslich die Ersten oben sein. Aber leider regenete es in Stoemen. 🙁 Der erste Bus faehrt um 5.30 Uhr. Versuchen wollten wir es trotzdem, vielleicht reisst es ja noch auf. Wollten gar nimma fruehstuecken, aber dann hat ein Typ im Gang des Hotels zu uns gesagt, wir sollen fruehstuecken und um 5.25 Uhr da sein, weil er uns dann in den ersten Bus reinlaesst. Gesagt getan. Als wir an die Bushaltestelle kamen waren ungefaehr 100 Leute – trotz des Wetters – und warteten auf die Busse. Und wir Glueckpilze kamen tatsaechlich in den ersten Bus. Wahnsinn, geht ja schon gut los. Oben am Machu Picchu angekommen war kein Regen, also schnell rein. Erste schoene Fotos gemacht, dann gings wieder weiter mitm Regen. Warten in Inka-Haeuschen und an Bushaltestelle ob es aufhoert. 4 Stunden! Dann wurden wir fuer unser Warten belohnt. Stunde fuer Stunde wurde der Himmel heller. Kletterten dann um kurz vor 13 Uhr noch auf den Hunaya Picchu hoch. Oben angekommen: Sonnenschein. Juhuu.
Sabine, die Hoehle gibt es immernoch so wie sie damals war… Siehe Beweis-Foto! 🙂
Den tollen Blick konnten wir kurzzeitig sogar ganz allein geniessen.
Unten wieder angekommen machten wir uns nochmal auf den Weg zu dem tollen und klassischen Blick auf Machu Picchu. Dort verweilten wir und genossen es, dass wir belohnt wurden fuer unser braves Warten in der Frueh. Ploetzlich rannten genau auf der Terrasse auf der wir es uns bequem machten (da gibts ungefaehr 15 davon) 2 Alpacas auf uns zu. ER wollte SIE besteigen, SIE rannte davon. Stefan sprang gleich eine Terrasse runter und ich blieb wie angewurzelt stehen. Keine Ahnung was ich tun sollte. Hatte aber Glueck, die Beiden interessierten sich nicht fuer mich. Brachten dann noch irgendwie unsere Sachen in Sicherheit und erholten und noch von der Aufregung mit tollem Blick an anderer Stelle. War irgendwie alles dabei an dem Tag. Ein wunderbarer Platz – magisch und gigantisch



Cusco

16 10 2009

Nach der anstrengenden und langen Busfahrt (11 Stunden) von Arequipa nach Cusco liessen wir es uns erstmal gut gehen. Eine schoenere Unterkunft, Cafe trinken, rumbummeln, planen…
An einem Tag fuhren wir mit Collectivo nach Tambomachay und besichtigten die Ruinen. Dann gings zu Fuss ueber Saqsayhuaman und die Jesus-Statue zurueck nach Cusco.